
Zacki und die Baumpiraten
Die Flaschenpost (Arbeitstitel)
Inhalt:
Murmeltier Alois Zacharias, genannt Zacki, betreibt in den Allgäuer Bergen ein kleines „Büro für Lebenshilfe aller Art“. Eines Morgens findet seine Assistentin Rosalie, ein Schneehuhn, eine Flaschenpost im Bergbach. Darin bittet ein zehnjähriges Mädchen namens Josie verzweifelt um Hilfe gegen Mobbing an ihrer Schule in Rosenthal.
Zacki, selbst einst gehänselt wegen seines runden Murmelbauchs, zögert nicht lange. Er macht sich auf den Weg nach Hessen, um dem Kind zu helfen. In Rosenthal findet er Unterschlupf in einer alten Eiche, dem Zuhause der Baumpiraten – einer bunten Wohngemeinschaft mutiger Waldbewohner: der technikbegeisterte Maulwurf Eddie, die Fledermauszwillinge Lollo und Pepper, die Riesenspinne Holly, das Glühwürmchen Blink, das quirlige Eichhörnchen Fips und Grünspecht Johann Klopfer, ein poetischer Vogel, der in Anlehnung an Goethe nur in Reimen spricht.
Gemeinsam gründen sie ein Hilfsteam für Josie. Die Tiere beobachten das Geschehen auf dem Schulhof, erkennen die Ungerechtigkeiten und beschließen, Beweise zu sammeln. Mit einem „geborgten“ Smartphone des Hausmeisters Knut Knödel (und unter den Argusaugen seiner Katze Einstein) filmen sie die Übergriffe der Bande um Oli.
Zacki gerät selbst in Gefahr, als er versehentlich einen vergifteten Köder frisst. Während er sich erholt, spitzt sich die Lage zu – Josie verschwindet. Gerüchte über ein „Gespenst“ im alten Plumpsklo führen die Baumpiraten auf ihre Spur. Nach einer turbulenten Rettungsaktion stellt sich heraus: Das „Gespenst“ ist eine ausgebüxte afrikanische Stinkekröte namens Fulu. Die Videoaufnahmen auf Knödels Handy bringen Oli und ihre Bande zur Strecke. Josie gewinnt Anerkennung und Freunde. Sie weiß nun, dass sie nicht mehr allein ist. Am Ende kehrt Zacki in die Berge zurück … als Ehrenbaumpirat auf Lebenszeit und in Begleitung von Fulu.
Auftakt einer Lesebuchreihe, ca. 90 Normseiten.
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